Die von mir entwickelten Anpassungen bei japanischen Fesselungen des Oberkörpers zielen auf eine gleichmäßige Entlastung des Oberkörpers ab.

Bei Fesselungen ohne Anpassungen (Druckentlastungen) passiert in der Regel folgendes.  Durch starke Belastung der Brustwirbelsäule werden im Hals- Nacken und Schulterbereich die Muskelpartien der tief liegenden, nicht sichtbaren Rückenmuskeln sehr stark unter Druck gesetzt. Dies hat Auswirkungen auf alle tief liegenden Muskelpartien bis zum Ansatz der Lendenwirbelsäule unten im Rücken.

Diese Beanspruchung hat unter anderem zur Folge dass zusätzliche Verspannungen und Bewegungseinschränkungen des Oberkörpers immer häufiger, wenn auch nur zeitlich befristet auftreten.

Langfristig gesehen nehmen diese Beschwerden bei uns allen die wir einem Alterungsprozess unterworfen sind sehr schnell zu. Den Prozess selbst kann man nicht aufhalten, jedoch ist es möglich länger möglichst beschwerdefrei Shibari zu genießen wenn man diese Anpassungen macht.

Diese hier angesprochene Belastung betrifft in demselben Maß auch unsere Wirbelsäule wo am Rückenmark entlang die kompletten Nervenstränge ihren Weg nach oben ins Hirn suchen. Aus diesem Grund ist es enorm wichtig alle Punkte immer im Auge zu behalten wenn man Shibari langfristig möglichst beschwerdefrei genießen möchte. Es sind dies die Bereiche Anatomie Muskulatur Durchblutung und Nerven.

 

Es ist wie bereits erwähnt alles direkt miteinander verknüpft und jede Veränderung wirkt sich auf andere Bereiche aus.